Stimme, Auftritt, Ausdruck und Kommunikation

Spreche ich zu laut? Spreche ich zu leise? Bin ich präsent? Ist das, was ich sage für mein Publikum verständlich und erzielt es die beabsichtigte Wirkung?

 

Grundsätzlich geht es in meiner Arbeit darum, den Körper als Instrument zu begreifen. Ich bevorzuge deshalb Methoden, die einen körperorientierten Ansatz verfolgen und verknüpfe sie mit meiner dreissigjährigen Erfahrung als Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin und Kommunikationstrainerin.

Ziel ist immer ein möglichst unangestrengtes Sprechen.

 

Ich arbeite mit Techniken von Kristin Linklater (Die natürliche Stimme entwickeln), Ilse Middendorf  (Der erfahrbare Atem), Moshe Feldenkrais (Bewusstheit durch Bewegung), Carl Rogers (Der personenzentrierte Ansatz) und praktiziere seit vielen Jahren Yoga.

 

Profis und Laien aus den Bereichen Theater, Soziales, Politik und Wirtschaft, die vor Publikum sprechen müssen, zähle ich zu meinen Klientinnen. Ich gehe Individuell auf sie ein und schneidere meine Einzelstunden und Workshop-Formate nach Mass.

 

 

Die Einzelstunden finden am Lerchenweg 33 im Berner Länggassquartier statt,

die Gruppenkurse in der Gemeinschaftspraxis Gutenbergstrasse 31, 3011 Bern.
Preise auf Anfrage.



Empfangen und Senden. Ein- und Ausatmen.

Im Gespräch ist diese Wechselwirkung leicht nachvollziehbar. Bei einem Vortrag oder bei einer Rede wird es komplizierter. Nur einer spricht – die anderen hören zu. Doch auch hier findet ein Austausch statt. 

 

Sie lernen bei meiner Arbeit wahr zu nehmen, was bei Ihren Zuhörerinnen und Zuhörern ankommt – und darauf zu reagieren. Mit Ihrem Sprechtempo, mit Ihrer Haltung, mit Ihrer Sprechweise. Das heisst Sie üben sich darin, die Konzentration auf den Empfänger zu richten. Das können Sie nur, wenn Sie ganz bei sich sind, ganz in der Rolle, die Sie als Redner oder Sprecherin im Moment inne haben, und  wenn Sie wissen, wohin die Reise inhaltlich geht. 

Wahrnehmen der Anderen hat immer mit Eigenwahrnehmung zu tun.

Darum beginnt  die Arbeit am Auftritt mit der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Atmung.  Wir setzen uns in Beziehung zu uns, zu unserem Publikum und zu den Inhalten, die wir vermitteln wollen. Wir erfahren den Unterschied zwischen Vorlesen und Ablesen, zwischen freier Rede und auswendig gelerntem Text. Oft hilft ein Überprüfen, dessen was wir sagen wollen und ein Strukturieren des Inhalts: Die Arbeit am Text. Kurze und klare Sätze sind in der mündlichen Sprache Voraussetzung, um verstanden zu werden.