Luftschwimmen

Von Charlotte Jones, Playades Theatre Compagny

Luftschwimmen beruht auf einer wahren Geschichte, 1924. Persephone hat ein aussereheliches Kind zur Welt gebracht und wird deshalb weggesperrt. In der Anstalt lernt sie Dora kennen - Mannsweib mit Passion für Militärgeschichte. Von ihren Familien vergessen, schrubben Dora und Persephone 50 Jahre lang die Böden. Gefangen in der Einöde ihrer täglichen Routine kommen sich die beiden Frauen allmählich näher. Zweckfreundschaft weicht tiefer Verbindung. Zusammen erschaffen sie eine Gegenwart in welcher sie verrückte und zunehmend surreale Abenteuer erleben.

 

Regie: Eva Mann

Dora: Lilian Naef

Persephone: Eva Mann übernimmt diese Vorstellungen anstelle von Cindy-Jane Armbruster, die leider verhindert ist.

Musik: Fabienne Imoberdorf

 

5. und 6. April 2018 20 Uhr,

Essen in der Heitere Fahne ab 18 Uhr

 


Tickets können direkt bei der Heitere Fahne www.heiterefahne.ch reserviert werden.


Wo wir mit "Luftschwimmen" bereits gespielt haben:
ZeughausKultur Brig, Theatertage Lenzburg, theater(uri)

Altdorf, Chärnehus Einsiedeln, Alte Kanzlei Riehen, Theater Rennweg 26 Biel, Tojo Theater Bern

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Die Formel

Text & Libretto Doris Reckewell
Komposition Torsten Rasch
Uraufführung Konzerttheater Bern

 

Winter 1905 – eine nervöse Zeit in Europa, wo so viel in Veränderung und Umsturz begriffen ist. Noch ist an der Oberfläche kaum etwas zu sehen, doch darunter bereiten sich geistige, künstlerische, soziale und politische Kräfte auf das Einläuten des 20. Jahrhunderts vor. In Russland gärt es am sichtbarsten, der Petersburger Blutsonntag und der Eisenbahnerstreik 1905 sind die deutlichsten Anzeichen dafür, dass sich an der europäisch dominierten Weltordnung einiges ändern wird.

 

So wird Bern zum Schauplatz einer besonderen Begegnung: Am Bahnhof der Stadt, die als neutraler europäischer Knotenpunkt fungiert, treffen sieben spätere Grössen des 20. Jahrhunderts aufeinander, die an den Geschicken der jungen Zeit wesentlichen Anteil haben werden: der wieder einmal zum Exil gezwungene Revolutionär Lenin mit seiner Ehefrau, der emanzipierten Sozialpädagogin Nadeshda Krupskaja; der unbekannte Physiker Albert Einstein mit der überaus begabten Physikerin Mileva Marić,die sich jedoch ihrem Mann unterordnet; der als Maler erfolglose und als Violinist in der damaligen Bernischen Musikgesellschaft spielende Paul mit seiner Ehefrau, der Pianistin Lily Klee, sowie der junge, aufmüpfige Dichter Robert Walser. Etwas eint diese sieben Figuren, etwas haben sie in ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam – sie alle treibt eine Formel um, die der Zeit ihre Grundlage geben soll.

 

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution zeigt Konzert Theater Bern die erste spartenübergreifenden Produktion auf der grossen Bühne seit Max Frischs Blaubart in einer Orchester-, Sänger- und Schauspielbesetzung mit der Camerata Bern im Graben des Stadttheaters und dem Vokalensemble ardent.

 

Regie: Gerd Heinz

 Mit SchauspielerInnen und SängerInnen von Konzertthetaer Bern. Ich spiele als Gast die Rolle der Margret Thatcher

 

Premiere 02. März 2018, 19:30

 

Weitere Vorstellungen:

So, 04. Mär 2018, 18:00

Do, 08. Mär 2018, 19:30

Sa, 10. Mär 2018, 19:30

So, 25. Mär 2018, 16:00

So, 08. Apr 2018, 18:00

Fr, 13. Apr 2018, 19:30

Sa, 14. Apr 2018, 19:30

 



Möwe und Mozart

Von Peter Limburg, Theater Matte Bern

Zwei ältere Menschen treffen sich auf eine Parkbank. Unterschiedlicher könnte ihr Blick auf‘s Leben nicht sein.
Mit Zynismus begegnet der Mann der Tatsache schwindender Kräfte, mit Humor tut es die Frau. Beide brauchen einander, beide sind einsam. Obwohl sich Herbert mit Händen und Füssen gegen eine Veränderung in seinem Leben wehrt, gelingt es Sofia sich ihm anzunähern und die Verkrustungen etwas aufzuweichen. Unterstützung bekommt sie dabei von Herberts Nichte Cornelia. Unter Herberts Schale entpuppt sich ein weicher Kern und wir erfahren allmählich den Grund für seine tiefe Melancholie. Aber auch Sofia hat ihre Geheimnisse. Diese gibt sie aber erst ganz am Schluss des Abends preis. Nach einem körperlichen Schwächeanfall wird die verbleibende gemeinsame Zukunft äusserst kostbar.

Es geht um die Liebe im Alter, um die Bilanz die man in der dritten Lebenshälfte angesichts der gelebten Jahre zieht, um Einsamkeit, Krankheit und Tod. Leichtfüssig und mit Humor versucht der Autor sich diesen Themen anzunähern. Es gelingt ihm eine Komödie zu schreiben, wo man ein Drama erwartet.

 

Mit: Marianne Tschirren, Nicole D. Käser, Hans Witschi

Regie und Bearbeitung: Lilian Naef

Bühne: Fredi Stettler

Kostüme: Kathrin Schilt

 

Premiere: Samstag, 16. Dezember 2017

 

Weitere Spieldaten:
So. 17.12. / Mi. 20.12. / Do. 21.12. / Fr. 22.12. / Sa. 23.12. / Mi. 27.12. / Do. 28.12. / Fr. 29.12. / Sa. 30.12. / So. 31.12.2017 (Doppelvorstellung) / Mi. 3.1. / Do. 4.1. / Fr. 5.1. / Sa. 6.1. / So. 7.1. / Mi. 10.1. / Do. 11.1. / Fr. 12.1. / Sa. 13.1. / So. 14.1. / Mi. 17.1. / Do. 18.1. / Fr. 19.1. / Sa. 20.1. / So. 21.1.2018

 

Vorstellungsbeginn: Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 17 Uhr.
Silvester-Vorstellungen: 16.30 Uhr und 21.30 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

 


Wie sie sterben

Von Matthias Berger

Szenische Lesung im Rahmen der Ausstellung Palliative Care in der Limmat Hall in Zürich

 

Krankheit, Sterben und Tod, gelebtes und ungelebtes Leben: Der Tod hat in diesen Szenen ganz unterschiedliche Gesichter. Dabei geht es nicht darum, ihn zu verstehen oder zu deuten, sondern Schlaglichter auf das Thema zu werfen: So begegnet uns der Tod im westlichen Europa des frühen 21. Jahrhunderts. Das Dargestellte bleibt Fragment.

 

Text: Matthias Berger

Regie: Lilian Naef

Sprecherinnen: Michaela Wendt, Lilian Naef, Christoph Matti

Musik: Andreas Schmutz

 

Kann gebucht werden auf Anfrage

 


Ohni Di

Von Stephan Matyhs

Nur noch wenige Stunden bis Heiligabend. Draussen ist alles grün. Rosmarie und Werner bereiten das Fest vor: die 48ste gemeinsame Weihnachten! Alles soll so sein, wie es immer war. Sogar die drei Könige haben ihren festen Platz unter dem Baum. Aber die Zeichen stehen schlecht: Die Tanne ist krumm wie ein Pfeilbogen, der Sohn pfeift auf die Traditionen, ein Grosskind leidet unter Laktose Intoleranz, und ein Kamel bricht sich das Bein. Doch das ist alles gar nichts gegen das Geheimnis, welches Werner vor seiner Ehefrau zu hüten versucht. Und am Schluss beginnt es leise zu schneien...

Text: Stephan Mathys
Stimmen: Lilian Naef und Robert Schmid
Musik und Geräusche: Jakob Hampel

Ab Dez. 2016 gibt es das Hörspiel als CD zu kaufen. Live Auftritte auf Anfrage