9. Nacht der Belesenen

Die für den Schweizer Buchpreis 2017 nominierten Autorinnen
und Autoren besuchen uns mit ihren neuen Werken.
Martina Clavadetscher | Urs Faes | Lukas Holliger | Jonas Lüscher | Julia Weber
Im Gespräch mit Susanne Jäggi (Buchhändlerin und ehemaliges Buchpreis-Jurymitglied) und Dani Landolf (Geschäftsführer des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverbandes SBVV) geben die Autorinnen und Autoren Einblick in ihr Schaffen und berichten darüber, wie sie die Nomination und ihre gemeinsame Lesetour erleben. Aus den Werken liest die Schauspielerin Lillian Naef.

Im zweiten Teil der Lesenacht ist die Bühne frei für die zwei jungen Berner Autorinnen Nadja Geisser (begleitet von Lea Gasser am Akkordeon) und Saskia Winkelmann sowie für den Autor René Frauchiger.

 

Samstag 4. Nov. 2017, 19:30 Uhr im Dachstock der Reitschule Bern

 


Zwei im Zug

Szenische Lesung

 

Céline und Reto, eine Zugsbekanntschaft auf der Strecke von Olten nach Bern. Sie liest Romane, er schaut aus dem Fenster. Beide sind sie unterwegs: Er schwärmt von Barcelon, sie berichtet von ihrer Reise durch Frankreich. Als Reto eine gemeinsame Autofahrt nach Sizilien vorschlägt, taucht Céline unter - und beginnt ihm aus der Ferne eine Geschichte zu erzählen.

 

Text: Stephan Mathys

Stimmen: Lilian Naef und Armin Kopp

Musik: Sämu Herren, Chrigu Rechsteiner, Raoul Ris

 

Freitag 17. Nov. und Samstag 18. Nov. 2017, 19 Uhr

im Castillo del Vino Balmweg 24, 3007 Bern

 



Möve und Mozart

 

Text: Peter Limburg

Übersetzung und Bearbeitung: Marianne Tschirren&Lilian Naef

SpielerInnen: Marianne Tschirren, Nicole D. Käser, Hans Witschi

Regie: Lilian Naef

Bühne: Fredi Stettler

Kostüme: Kathrin Schilt

 

Zwei ältere Menschen treffen sich auf eine Parkbank. Unterschiedlicher könnte ihr Blick auf‘s Leben nicht sein.
Mit Zynismus begegnet der Mann der Tatsache schwindender Kräfte, mit Humor tut es die Frau. Beide brauchen einander, beide sind einsam. Obwohl sich Herbert mit Händen und Füssen gegen eine Veränderung in seinem Leben wehrt, gelingt es Sofia sich ihm anzunähern und die Verkrustungen etwas aufzuweichen. Unterstützung bekommt sie dabei von Herberts Nichte Cornelia. Unter Herberts Schale entpuppt sich ein weicher Kern und wir erfahren allmählich den Grund für seine tiefe Melancholie. Aber auch Sofia hat ihre Geheimnisse. Diese gibt sie aber erst ganz am Schluss des Abends preis. Nach einem körperlichen Schwächeanfall wird die verbleibende gemeinsame Zukunft äusserst kostbar.

Es geht um die Liebe im Alter, um die Bilanz die man in der dritten Lebenshälfte angesichts der gelebten Jahre zieht, um Einsamkeit, Krankheit und Tod. Leichtfüssig und mit Humor versucht der Autor sich diesen Themen anzunähern. Es gelingt ihm eine Komödie zu schreiben, wo man ein Drama erwartet.

Premiere: Samstag, 16. Dezember 2017

 

Weitere Spieldaten:
So. 17.12. / Mi. 20.12. / Do. 21.12. / Fr. 22.12. / Sa. 23.12. / Mi. 27.12. / Do. 28.12. / Fr. 29.12. / Sa. 30.12. / So. 31.12.2017 (Doppelvorstellung) / Mi. 3.1. / Do. 4.1. / Fr. 5.1. / Sa. 6.1. / So. 7.1. / Mi. 10.1. / Do. 11.1. / Fr. 12.1. / Sa. 13.1. / So. 14.1. / Mi. 17.1. / Do. 18.1. / Fr. 19.1. / Sa. 20.1. / So. 21.1.2018

 

Vorstellungsbeginn: Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 17 Uhr.
Silvester-Vorstellungen: 16.30 Uhr und 21.30 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

 


Wie sie sterben

Szenische Lesung im Rahmen der Ausstellung Palliative Care in der Limmat Hall in Zürich

 

Krankheit, Sterben und Tod, gelebtes und ungelebtes Leben: Der Tod hat in diesen Szenen ganz unterschiedliche Gesichter. Dabei geht es nicht darum, ihn zu verstehen oder zu deuten, sondern Schlaglichter auf das Thema zu werfen: So begegnet uns der Tod im westlichen Europa des frühen 21. Jahrhunderts. Das Dargestellte bleibt Fragment.

 

Text: Matthias Berger

Regie: Lilian Naef

Sprecherinnen: Michaela Wendt, Lilian Naef, Christoph Matti

Musik: Andreas Schmutz

 

Kann gebucht werden auf Anfrage

 



Luftschwimmen

Luftschwimmen beruht auf einer wahren Geschichte, 1924. Persephone hat ein aussereheliches Kind zur Welt gebracht und wird deshalb weggesperrt. In der Anstalt lernt sie Dora kennen - Mannsweib mit Passion für Militärgeschichte. Von ihren Familien vergessen, schrubben Dora und Persephone 50 Jahre lang die Böden. Gefangen in der Einöde ihrer täglichen Routine kommen sich die beiden Frauen allmählich näher. Zweckfreundschaft weicht tiefer Verbindung. Zusammen erschaffen sie eine Gegenwart in welcher sie verrückte und zunehmend surreale Abenteuer erleben.

 

Regie: Eva Mann

Dora: Lilian Naef

Persephone: Cindy-Jane Armbruster

Musik: Fabienne Imoberdorf

 

Nächste Aufführungen Heitere Fahne, Wabern

6. April 2018

7. April 2018


Tickets können per Email an tickets@playades.ch reserviert werden.
Wo wir mit "Luftschwimmen" bereits gespielt haben:
ZeughausKultur Brig, Theatertage Lenzburg, theater(uri)

Altdorf, Chärnehus Einsiedeln, Alte Kanzlei Riehen, Theater Rennweg 26 Biel, Tojo Theater Bern

 

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Ohni Di

Nur noch wenige Stunden bis Heiligabend. Draussen ist alles grün. Rosmarie und Werner bereiten das Fest vor: die 48ste gemeinsame Weihnachten! Alles soll so sein, wie es immer war. Sogar die drei Könige haben ihren festen Platz unter dem Baum. Aber die Zeichen stehen schlecht: Die Tanne ist krumm wie ein Pfeilbogen, der Sohn pfeift auf die Traditionen, ein Grosskind leidet unter Laktose Intoleranz, und ein Kamel bricht sich das Bein. Doch das ist alles gar nichts gegen das Geheimnis, welches Werner vor seiner Ehefrau zu hüten versucht. Und am Schluss beginnt es leise zu schneien...

Text: Stephan Mathys
Stimmen: Lilian Naef und Robert Schmid
Musik und Geräusche: Jakob Hampel

Ab Dez. 2016 gibt es das Hörspiel als CD zu kaufen. Live Auftritte auf Anfrage