Luftschwimmen

Von Charlotte Jones, Playades Theatre Compagny

Luftschwimmen beruht auf einer wahren Geschichte, 1924. Persephone hat ein aussereheliches Kind zur Welt gebracht und wird deshalb weggesperrt. In der Anstalt lernt sie Dora kennen - Mannsweib mit Passion für Militärgeschichte. Von ihren Familien vergessen, schrubben Dora und Persephone 50 Jahre lang die Böden. Gefangen in der Einöde ihrer täglichen Routine kommen sich die beiden Frauen allmählich näher. Zweckfreundschaft weicht tiefer Verbindung. Zusammen erschaffen sie eine Gegenwart in welcher sie verrückte und zunehmend surreale Abenteuer erleben.

 

Regie: Eva Mann

Dora: Lilian Naef

Persephone: Eva Mann übernimmt diese Vorstellungen anstelle von Cindy-Jane Armbruster, die leider verhindert ist.

Musik: Fabienne Imoberdorf

 

5. und 6. April 2018 20 Uhr,

Essen in der Heitere Fahne ab 18 Uhr

 


Tickets können direkt bei der Heitere Fahne www.heiterefahne.ch reserviert werden.


Wo wir mit "Luftschwimmen" bereits gespielt haben:
ZeughausKultur Brig, Theatertage Lenzburg, theater(uri)

Altdorf, Chärnehus Einsiedeln, Alte Kanzlei Riehen, Theater Rennweg 26 Biel, Tojo Theater Bern

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Mondlicht

von Harold Pinter, Konzerttheater Bern

Pinter hat in seinen Dramen den Abgrund unter dem alltäglichen Geschwätz freigelegt und ist in den geschlossenen Raum der Unterdrückung eingebrochen», schrieb die Jury zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den englischen Dramatiker 2005. In Mondlicht stellt er den Zustand zwischen Abschiednehmen, Resignation und Erinnerung als gnadenlos und beissend dar, reisst der Gefühlsduselei den Schleier ab. Doch um das Mondlicht zu sehen, muss es dunkel sein. Entsprechend düster resümiert Andy («Ich war ein erstklassiger Beamter»), ein Mitfünfziger, dessen Leben sich dem Ende zuneigt, selbiges mit scharfem Blick. Er liegt im Bett, seine Frau ist an seiner Seite, ihre beiden Söhne scheinen in unmittelbarer Nähe und sind doch meilenweit entfernt, ihre Tochter ist schon vor dem Vater von einer Lebendigen zu einer Erscheinung geworden.
Pinter entlädt all die Rache-, Angst- und Verlustgefühle eines Lebens in schwarzem Humor – das Spezialgebiet von Regisseur Johannes Lepper, der seit inzwischen vier Spielzeiten in Bern inszeniert (z. B. Brechts Der gute Mensch von Sezuan).



Wie sie sterben

Von Matthias Berger

Szenische Lesung im Rahmen der Ausstellung Palliative Care in der Limmat Hall in Zürich

 

Krankheit, Sterben und Tod, gelebtes und ungelebtes Leben: Der Tod hat in diesen Szenen ganz unterschiedliche Gesichter. Dabei geht es nicht darum, ihn zu verstehen oder zu deuten, sondern Schlaglichter auf das Thema zu werfen: So begegnet uns der Tod im westlichen Europa des frühen 21. Jahrhunderts. Das Dargestellte bleibt Fragment.

 

Text: Matthias Berger

Regie: Lilian Naef

Sprecherinnen: Michaela Wendt, Lilian Naef, Christoph Matti

Musik: Andreas Schmutz

 

Kann gebucht werden auf Anfrage

 


Ohni Di

Von Stephan Matyhs

Nur noch wenige Stunden bis Heiligabend. Draussen ist alles grün. Rosmarie und Werner bereiten das Fest vor: die 48ste gemeinsame Weihnachten! Alles soll so sein, wie es immer war. Sogar die drei Könige haben ihren festen Platz unter dem Baum. Aber die Zeichen stehen schlecht: Die Tanne ist krumm wie ein Pfeilbogen, der Sohn pfeift auf die Traditionen, ein Grosskind leidet unter Laktose Intoleranz, und ein Kamel bricht sich das Bein. Doch das ist alles gar nichts gegen das Geheimnis, welches Werner vor seiner Ehefrau zu hüten versucht. Und am Schluss beginnt es leise zu schneien...

Text: Stephan Mathys
Stimmen: Lilian Naef und Robert Schmid
Musik und Geräusche: Jakob Hampel

Ab Dez. 2016 gibt es das Hörspiel als CD zu kaufen. Live Auftritte auf Anfrage